Wer sich einen neuen PC zusammenbauen möchte steht vor dem Problem, daß damit meistens auch eine Neuinstallation des Windows Betriebssystems fällig ist. Es gibt allerdings einen Weg, wie man sein "altes" System weiternutzen kann.
Das Hauptproblem bei einem Mainboardwechsel ist, dass auf dem neuen Board in aller Regel ein anderer Chipsatz und/oder ein anderer IDE-Controller verwendet wird. Man kann nun nach dem Umbau versuchen das System mit der Wiederherstellungskonsole zu fixen. Das ist allerdings sehr mühsam und funktioniert oft nicht, oder nur teilweise. Hauptgrund dafür ist, dass dabei oft eine Mischung aus Windows Systemdateien von der Installations-CD und den bereits gemachten Updates entsteht.
Entgegen den vielen Beiträgen in Foren in denen immer wieder behauptet wird das ein Mainboardwechsel ohne Neuinstallation des Betriebssystems nicht möglich ist möchte ich hier einen Weg beschreiben, den ich selber schon sehr oft und zwar immer erfolgreich gegangen bin.
- Im Gerätemanager den Standard-IDE Treiber installieren (für beide Kanäle)
- Im Gerätemanager den Standard-VGA Treiber installieren (auch wenn die Grafikkarte nicht gewechselt wird!)
- Nun noch zusätzlich die mergeide.reg downloaden und ausführen. Dadurch werden die Informationen die ein eventuell installierter Chipsatztreiber aus der Registry entfernt.
Download mergeide.zip
Eine detailierte Beschreibung hierfür ist auch in der Microsoft Knowledge Base Article 314082 beschreiben.
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